Individuell zur inneren Mitte

Der völlige Verzicht auf eine Methodik des Unterrichtens: Das fasziniert mich am Yoga, das die Yogapionierin Vanda Scaravelli der Welt hinterlassen hat, am meisten.

 

Statt einer Anleitung für alle – Modell one size fits all – taucht wie im wahren Leben jeder Übende in seinen eigenen Kosmos der Gefühle und des Erlebens ein, kann mit viel Selbstliebe und ganz im Sinne des Yoga seinen eigenen Körper, seine eigene Mitte erkunden und die aus dem Inneren gesendeten Botschaften wahrnehmen (lernen). Auf diese Weise eröffnet sich jedem, der sich darauf einlassen mag, mehr Raum für spontane, ganzheitliche Bewegung innerhalb eines Rahmenwerks von bewusstem Atem und achtsamer Asana.

 

Wer so übt, erlebt relativ schnell die „Rückmeldungen“ des Körpers, manchmal in Form von Spiralen, Wellen oder als Spannungsentladung aus den Tiefen des Gewebes. Das kann sowohl physisch als auch psychisch extrem entspannend sein. Deshalb ist dieses Yoga auch eine Möglichkeit, gezielt den Verspannungen zu begegnen – allerdings nicht als Widersacher, den es zu bekämpfen gilt, sondern mit der Absicht, sie aufzuweichen.

 

Wenn man als Bild unseren (sehr hoch wasserhaltigen) Körper als Schiff versteht, mit dem wir unseren inneren Ozean durchkreuzen, glätten wir auf diese Weise die Wogen und steuern uns in beruhigte Gewässer – und einem intensiven Gefühl von Befreiung für unseren Körper. 

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