LERNEN

– ab 2000

Sivananda Yoga

(regelmäßiger Unterricht bei Christine Bader, Hamburg. Workshops und vertiefende Retreats)

 

– ab 2007

Intuitives Yoga nach Vanda Scaravelli

(regelmäßige jährliche Workshops und Retreats mit Liz Warrington, Diane Long, Sandra Sabattini)

 

– 2014

Teacher Training Yoga Health Mandala

Goa, Abschluss mit Auszeichnung.

LEHREN

– ab 2011

Einzelunterricht Intuitives Yoga nach Vanda Scaravelli

 

- ab 2014 

regelmäßige Wochen-Angebote in Hamburg

 

– ab 2014

  • Workshops in Hamburg und Umgebung, regeneratives Üben nach den Prinzipien von Vanda Scaravelli,
  • Achtsamkeitsschulung
  • Lehrer-Worksops

 

– ab 2020

50 Stunden Teacher Training, Intuitives Yoga in Hamburg


Lehren und Lernen

Unterricht nach den Prinzipien des Intuitiven Yoga bedeutet für mich:

 

  1. achtsame, regenerative Aktivierung von Wirbelsäule und Faszienkörper im Einklang mit den individuellen physischen Voraussetzungen (keine Faszienrollen oder Faszienyoga!)
  2. individuell ausgeführte Bewegungsanleitungen "in Richtung Asana" – Asana Framework
  3. heilsames, in den tieferen Körperschichten beobachtetes, meditatives Üben
  4. Stärkung der Körperwahrnehmung und Körperkommunikation
  5. Intelligent Body: den Körper zum Lehrer machen
  6. Abbau blockierender Verspannungen durch sanftes "Neu-Programmieren" der Faszien-Verbindungen
  7. keine Verletzungsgefahr durch Überbeanspruchungen und Fehlstellungen
  8. keine Erfahrung im Yoga nötig
  9. für jeden geeignet, auch nach Verletzungen und mit körperlichen Einschränkungen
  10. erholsame De-Stress-Bewegungen, die einen bewussteren Umgang mit den eigenen Ressourcen fördern
  11. Verbindung von Physis und Geist – ein offener, wahrgenommener Körper ermöglicht eine entspanntere Geisteshaltung

 

 

Wie ich zum Intuitiven Yoga kam

Opfert nicht euren Instinkt auf dem Altar der vermeintlich großartigen Pose. Behandelt euren Körper nicht, als wäre er ein Fremder, sondern entwickelt einen freundschaftlichen Umgang mit ihm. Beobachtet ihn, hört ihm zu. Findet heraus, was er braucht, gebt es ihm – und habt Spaß dabei. Spüren heißt Lebendigsein!“

 – Vanda Scaravelli, aus ihrem Buch "Awakening the Spine"

 

 

DO LESS, FEEL MORE

 

Zum Hatha Yoga kam ich spät in meinem Leben: Chronische Rückenschmerzen nach einem Kaiserschnitt waren der erste Impuls. Und auch der Versuch, meinen Journalisten-Alltag und Familie mit Kind unter einen Hut zu bringen, verlangte irgendwann nach einem Ausgleich.

 

Also landete ich als 40-Jährige nach einem (sehr kurzen) Ausflug in eine Bikram-Schwitzhöhle und einem Versuch, Kundalini Yoga für mich passend zu finden, beim Sivananda Yoga in Hamburg. Das habe ich 7 Jahre lang begeistert und intensiv bei Christine Bader praktiziert, die auch viele Elemente des Iyengar Yoga in ihre Praxis integriert.

 

Dann fand in Goa/Indien, wo ich jedes Frühjahr den Winter verkürze, meine Lehrerin Liz Warrington – und mit ihr völlig zufällig das Yoga, nach dem sich mein Körper (und mein Geist) offensichtlich schon immer gesehnt hatten.

 

Intuitives Yoga nach Vanda Scaravelli

 

Es ist die wahrscheinlich seltenste, schönste, freieste, entspannteste und eleganteste Art, den eigenen BodyMind zu erforschen – um mithilfe von Atem, Schwerkraft, Asana und Zeit die oft als getrennt empfundenen Einheiten Körper/Geist über ihre vermeintlichen Grenzen hinweg zu begleiten.

 

Vanda Scaravelli, die ebenfalls erst sehr spät im Leben zum Yoga kam und es bis zu ihrem Todesjahr 1999 täglich geübt und gelehrt hat, lernte von den ganz Großen – und entwickelte schnell ihren eigenen, von Schwerkraft, Atem und Leichtigkeit geprägten Stil. Den gab die italienische Yoga-Pionierin an nur eine Handvoll ausgesuchter Schüler weiter.

 

Vanda Scaravelli war – wie ihr langjähriger und enger  Freund Krishnamurti – eine kategorische Kritikerin fester Regeln und Methoden. Die beiden Freigeister hatten erlebt, wie Methoden und Regeln das Intuitive, Freie, Forschende und Selbstbestimmte des Menschen beschneiden.

Konsequenterweise wollte Vanda ihrem Ansatz, Yoga zu üben und zu lehren, nie ihren Namen aufdrücken. Da jeder Mensch, jeder Körper anders ist und jeder, der Yoga übt, eine ganz individuelle Yogareise antritt, braucht Yoga nach Ansicht Vanda Scaravellis (und ihrer Schüler) keine Methode, keine Regeln. Sondern Achtsamkeit. Um ohne Ehrgeiz jede Asana im BodyMind zu spüren, wo sie entsteht und wie man individuell auf die Impulse der Asana reagiert.

 

Wer so übt, fügt dem eigenen BodyMind niemals Schaden zu. Sondern übt aus einem gelernten Gefühl für den Körper heraus – im Zusammenspiel mit dessen großartigen Mechanismen und Entwicklungsfähigkeiten. Er übt Intuitives Yoga.

 

Zu dieser Philosophie fühlte sich mein ganzes Sein hingezogen. Ich hatte trotz vieler Workshops, Yogareisen und unzähliger Yogastunden in den unterschiedlichsten Stilen nie zuvor Yoga-Lehrende gesehen, die sich so achtsam, so geschmeidig und bewundernswert graziös (in die Asanas) bewegten wie die nach Vanda Scaravellis Lehre praktizierenden Yoginis und Yogis.

 

So und nicht anders sollte auch meine Yogapraxis werden – dieser Wunsch wurde mein Ziel.

 

Weil es in Deutschland keine und in anderen Ländern nur wenige Menschen gibt, die in Vandas Tradition Yogalehrer-Ausbildungen anbieten, hat es weitere 7 Jahre Praxis, Workshops (u. a. mit Diane Long und Sandra Sabatini, zwei der vier langjährigen Schülerinnen Vandas) und Yogareisen gedauert, bis ich mich endlich zur Yogalehrerin nach den Prinzipien Vandas ausbilden lassen konnte. Meine großartigen Lehrer waren Helen Noakes, Steve Bracken (unser Guru der Faszien-Forschung und des "liquid body") sowie Rupert Johnson – das Yoga Health Mandala Team.

 

Jetzt bin ich überglücklich, Vanda Scaravellis Ansätze und eine von ihren Ideen inspirierte Praxis des Intuitiven Yoga selbst weitergeben zu können. An Übende jeden Alters und in so ziemlich jeder physischen Verfassung.

 

Eine Eigenart dieses Yoga-Verständnisses ist konsequenter Weise, dass jeder Lehrer anders unterrichtet. Alle befolgen zwar dieselben Prinzipien. Aber die Umsetzung ist natürlich und naturgegeben individuell anders. Denn jeder kann und sollte nur das weitergeben, was sie oder er auch selber "erspürt" und verinnerlicht hat.

 

Wer mehr über die Besonderheiten und Prinzipien des Intuitiven Yoga nach Vanda Scaravelli wissen möchte, erfährt auf dieser Website noch viel mehr oder besucht jene befreundete Webseiten, die von den wenigen Yogalehrern der "1. Generation" sowie einer Auswahl weiterer Erben dieses Yogas betrieben werden.

 

Enjoy the ride. 

Diese kleine Sequenz ist vielfach zeitgerafft! Was hier in gut 6 Minuten läuft, hat in Wirklichkeit in etwa eine Stunde gedauert ;)

Diesen lustigen Blog-Beitrag von Esther auf ihrem 40-something-Blog über ihre ersten Erfahrungen mit diesem Hatha-Stil möchte ich euch nicht vorenthalten ;) Während ihres 6-wöchigen Destress-Yoga-Abos hat die sportliche und sportiv Yoga übende Esther nicht in einer einzigen sogenannt "anspruchsvollen" Asana ausgehalten … Sondern hat einfach mal versucht, mit weniger "mehr" für sich zu erreichen … Lest am besten selbst.

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Kommentare: 2
  • #1

    Remo Bosshard (Sonntag, 22 Juli 2018 16:26)

    Guten Tag Ihre Beiträge intressieren mich sehr ich würde gerne mal so etwas erleben, sind Sie auch mal in der schweiz unterwegs oder angrenzend oder kennen Sie Adressen in der Schweiz die Sie Empfehlen können besten Dank für Ihre Auskunft.
    Grüsse und besten Dank für Ihre Bemühungen

  • #2

    Karen Kalms (Mittwoch, 21 November 2018 09:57)

    Guten Tag Alke,
    ich probiere seit ca einem 3/4 Jahr einige Yogakurse aus,bin momentan bei einer Yoga Vidya Lehrerin.
    Aber irgendwie komnte mein Herz nirgends wirklich zustimmen. Scheint mir vieles am Yoga dogmatisch, unfrei oder gleich nur "Fitness" zu sein. Deshalb berührt mich das was du sagst sehr. Ich würde dein Yoga gerne kennenlernen. Ich könnte die kommenden Dienstage, bis auf den 4. Dezember.

    Liebe Grüße Karen